Beschreibung Frischwassermodul

 
Aufbau von meinem Frischwassermodul

Bei dem Umbau meiner Anlage im Oktober 2007 habe ich mir selbst ein Frischwassermodul zusammen gebaut. Hilfe hierzu hatte ich im Forum HTD bekommen.

 

 

Die fertigen FriWa gibt es am häufigsten mit einer Leistung von 70 kw und 110 kw. 

Nach vielen Vergleichen von fertigen FriWa habe ich mich für einen großen PWT entschieden um mit einer geringen Puffertemperatur auszukommen und um eine niedrige Rücklauftemperatur zu erhalten.

 

Folgende Bauteile sind bei mir eingebaut. 

Grundfos 25/40 Pumpe - manuell auf Stufe 2 eingestellt

Thermomischventil Taconova MT 52 - Warmwasser wird bei mir max. 52°

 

Technische Angaben zu meinem Plattenwärmetauscher mit fest aufgepresster Hartschaumisolierung:

BERECHNUNG WÄRMETAUSCHER

GEA Brazed Select 2010.5

Datum : 12.11.2010

Leistungsbereich -  WP525H- 40 Platten

 

Eingabedaten :

Datenblatt - Gelöteter Plattenwärmeübertrager :

Seite 1

Seite 2

Medium

 

:

Wasser

Wasser

Eintrittstemperatur

°C

:

55

10

Austrittstemperatur

°C

:

25

50

Durchflussmenge

l/min

:

40,21

30

Druck

bar

:

-

-

Max. Druckverlust

kPa

:

 

 

Physikalische Kennwerte :

Referenztemperatur

°C

:

40

30

Viskosität

mPas

:

0,654

0,801

Wandviskosität

mPas

:

0,706

0,717

Dichte

kg/m³

:

990,8

994,4

Spez. Wärmekapazität

kJ/kg,°C

:

4,176

4,182

Therm. Leitfähigkeit

W/m,°C

:

0,63

0,617

Plattenwärmetauscher :

 

Leistung

kW

:

 

83,1

 

Wärmetauscherfläche

:

 

2,66

 

Log. Temperaturdifferenz

°C

:

 

9,1

 

Wärmedurchgangskoeffizient

W/m²,°C

:

 

3528/3434

 

Errechnete Druckverluste

kPa

:

10,9

6,2

 

Kanäle-Anzahl

 

:

1*19H

1*20H

 

Anschlussdurchmesser

mm

:

25

25

 

Thermische Länge

NTU

:

3,296

4,394

 

Gesamtplattenzahl

 

:

 

40

 

Flächenreserve

%

:

 

3

 

Verschmutzungsfaktor

m²,°C/kW

:

 

0,00778

 

 
Hydraulikschema von einer FriWa.

Gesamtkosten 
ohne Pumpe  ca. 750,-- Euro

Temperaturanzeigen nach dem Thermomischventil und am WW-Ausgang sind zum Einstellen erforderlich zumindest vorteilhaft.

 

Das ganze Schema funktioniert auch ohne Regelung.

Das Thermomischventil gibt die max. WW-Temperatur an und verhindert das verkalken des PWT.
Ist wichtig, da der Puffer im Sommer auch > 90° haben kann.

Der Strömungsschalter 230 V gibt die Ladepumpe zum PWT frei, wenn ein Wasserfluß auf der Trinkwasserseite vorhanden ist. Bei Warmwasserentnahme oder bei Zirkulationsbetrieb über die Zirkulationspumpe.

Die Ladepumpe auf die niedrigste Stufe einstellen, so dass auch bei der geringsten Puffertemperatur von ca. 45° auf der WW-Seite noch die benötigte WW-Temp. erreicht wird.

Die Zirkulationspumpe wird über eine Zeitschaltuhr (vom Baumarkt ca. 10 Euro) geschaltet, besser noch über einen Taster (in jedem Stockwerk bzw. Bad und Küche) in Verbindung mit einem Treppenzeitschalter der auf ca. 3-5 Min. eingestellt wird. Somit wird die Zirkulationspumpe nur eingeschaltet wenn auch Bedarf vorhanden ist. Die Zirkulationsleitung benötigt viel Energie wenn sie unnötig läuft.

 

 

 

Soll die FriWa über eine Regelung gesteuert werden, ist im WW-Ausgang vom PWT ein Sensor anzubringen. (bei mir - ultraschnellen Sensor)

 

Bei mir ist ein Strömungsschalter mit Gleichstrom von der Fa. TA eingebaut. Dieser ist an die UVR als Eingang angeklemmt und gibt dann die Ladepumpe zur FriWa frei. Bei Erreichen der eingegebenen WW-Temperatur in der UVR 1611 wird die Drehzahl von der Ladepumpe durch die Regelung gedrosselt.

 

Bei mir habe ich folgendes festgestellt:

Ist die gewünschte WW-Temperatur bei der geringsten Pumpendrehzahl mit dem Thermomischventil (begrenzt den Temperaturzufluß vom Puffer zur FriWa) eingestellt, wird die Ladepumpe von der Drehzahl kaum noch herunter geregelt, da die Pumpe versucht die eingestellte Temperatur zu halten. 

Ist die Eingangstemp. durch das Thermomischventil höher eingestellt, dann wird die DZ der Ladepumpe beim Erreichen der gewünschten WW-Temperatur gedrosselt.

 

Besteht die Trinkwasserleitung aus verzinktem Rohr, so ist ein verschraubter Plattenwärmetauscher angeraten. Der gelötete PWT ist für verzinktes Rohr nicht geeignet.

 

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